Montag, 13. April 2015

Eine Nachtgeschichte zum weiterschreiben ...

Die Nacht war längst weit fortgeschritten als endlich der Mond zum Vorschein kam. Keine Menschenseele war weit und breit zu sehen . Die Schwere des süßen Schlafes hat die Meisten schon  zur Strecke gebracht . Nur mühsam komme ich voran ; der Wald , indem ich herumgeistere ist noch lange nicht zu Ende . Kleinste Geräusche lassen mich zusammenfahren und einen Moment innehalten.


Nach längerer Zeit komme ich auf eine Lichtung , der Untergrund ist schlammig und glitschig . Die großen Felsensteine liegen vor mir wie Mahnmale längst untergegangener Zeiten . Ich habe den Eindruck , jedes Geräusch lauter zu hören als im Tagesgeschehen . Ich schnaufe wie eine Dampflock und quäle mich auf die obersten Felsen , in der Hoffnung endlich eine Richtung , in der ich wieder hinausfinde aus diesem Irrgarten zu finden . 
Doch auch mit dem etwas besseren Ausblick dort oben , kann ich immer noch kein Ende des Waldes erkennen .  Warum ist bloß mein Auto an dieser Stelle liegengeblieben ? Ein paar Kilometer weiter , wäre sicher längst eine menschliche Siedlung aufgetaucht , irgendwas , ein Ortsschild , ein Bauernhof , irgendwas. Aber nein , mitten in der Pampa muß mir das passieren . . . 

Meine Idee ist , dass ihr liebe Leser versucht die Geschichte weiterzuspinnen und zu schreiben , wenn ihr Lust habt . Wenn sich keiner traut , lasse ich mir beizeiten etwas einfallen . Viel Vergnügen beim Schreiben . 

erste Variante von Alex Numui wie es weitergehen könnte :
...Hastig schritt ich voran .So schnell wie mein Gepäck es zuließ. Das Mondlicht wies schemenhaft die Richtung .Das gab mir Sicherheit beim Vorankommen .Fest umschlossen hielt ich meinen Wanderstab, unter meiner Kutte spürte ich das Kratzen meines Pullovers nicht mehr .Ich trug ihn aus Liebe . Die Liebe , die mich aufbrechen ließ, auf diese Wanderschaft . Das Ziel fest im Blick . In Trance stampfte ich nun aufwärts . Kühle Luft umwehte mein Haupt , denn eine Brise kommt auf. Noch bevor ich die Kuppe erreiche . Das Unterholz lichtet sich. Man kann die Umrisse der Baumstämme nun besser erkennen.Meine Furcht wurde dadurch nicht geschmälert . Leise spreche ich zu mir ;" was mache ich hier eigentlich?"Die Nacht , in der die Schatten kein Erbarmen mit dem Licht der Gestirne auf Erden hat . "Hätt ich doch nur eine Taschenlampe bei mir ".Großmutter hat uns Kindern im Schein der Taschenlampe immer Gruselgeschichten erzählt . Nun fallen sie mir alle wieder ein .Oh wie haben wir uns gefürchtet , gleichzeitig waren wir fasziniert . " Mehr , mehr riefen wir , immer wenn das Ende der Geschichte nahte ". Nun fallen sie mir wieder ein , in dieser , für mich nicht gerade willkomenen Stunde . "Was war das , eine Berührung ?" ....bis hierhin war Alex so nett seine Geschichte weiterzuschreiben . Hat noch jemand eine Idee wie diese Geschichte weitergehen könnte ??

nochmal eine kleine Fortsetzung von Alex :
..."was war das , eine Berührung?" Reflexartig zog ich meine freie Hand zur Seite. Es schien als berührte mich eine Hand . Nur zart , aber spürbar. 
Eine arme Seele hier , nein das konnte nicht sein .Ich verstummte in der Bewegung , keinen Laut gab ich von mir . Großmutter sagte " wenn du einer armen Seele begegnest , sei furchtlos !" Sprich ein Gebet , sodass du nicht getäuscht oder versucht wirst.
Und nur wenn du es willst , so nimm Kontakt auf . Aber warnte sie , sei mit dem Herzen dabei. Nein , ich fühlte mich nicht stark genug dafür , nicht heute . Ich hatte einen anderen Plan . Eine andere Vorsehung ist mein Schicksal . Die Sicherheit .....